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  • Source: Campus Sanofi

Wie Du mit Deinem Arzt / Deiner Ärztin über Veränderungen Deiner MS sprechen kannst

Bemerkst Du Veränderungen bei Deiner MS? Sprich mit Deinem Arzt / Ärztin: Hier sind 5 Tipps für das Gespräch

Wie offen sprichst Du mit Deinem Arzt / Deiner Ärztin über Deine MS? Für Deine MS-Behandlung ist wichtig, dass Du alles ansprichst, was Dich im Zusammenhang mit Deiner MS beschäftigt. Ärztinnen und Ärzte sehen normalerweise nur, was ihre Untersuchungen und Tests zeigen. Alle weiteren Informationen müssen von Dir kommen. Das kann herausfordernd sein, aber eine klare Kommunikation ist wichtig, damit Du die bestmögliche Behandlung erhalten kannst.

Vielleicht bist Du Dir nicht sicher, wie Du über Deine MS-Symptome sprechen sollst oder was wichtig und zu besprechen ist – schließlich passt nur begrenzt viel in einen kurzen Termin, der nur ein- oder zweimal im Jahr stattfindet. Hier sind einige Tipps, die Dir bei Deinem nächsten Termin helfen können.

1. Bereite Dich vor
MS-Symptome können sich im Laufe der Zeit verändern. Eine Möglichkeit ist, Veränderungen über die Zeit zu dokumentieren. Denk zurück an die Zeit vor 6 Monaten. Welche Veränderungen hast Du damals bemerkt? Welche Veränderungen bemerkst Du jetzt? Deine Ärztin kann nicht immer das vollständige Bild Deiner MS zwischen den Terminen sehen, daher können Deine Notizen helfen, die Punkte zu verbinden und Deine Behandlung optimal anzupassen.

2. Beschreibe, wie sich die MS auf Deinen Alltag auswirkt
Sei bei Deinem nächsten Termin so konkret und direkt wie möglich, wenn Du beschreibst, wie die MS Dein tägliches Leben beeinflusst. Das hilft Dir und Deinem Arzt / Deiner Ärztin zu verstehen, wie sich Deine MS entwickelt und welche Behandlungsoptionen für Dich sinnvoll sind.
Zum Beispiel:

  • Statt zu sagen, dass Du müde bist, erkläre, dass Du nachmittags eine Stunde Pause brauchst, um den Rest des Tages zu bewältigen

  • Statt zu sagen, dass Du unter Muskelschwäche leidest, erkläre, dass Du beim Haarekämmen oder Zähneputzen die Arme nicht mehr so lange hochhalten kannst

3. Mach Dir Notizen während Deines Termins
Scheue Dich nicht, während Deines Arzttermins Notizen zu machen – so kannst Du Dich auf die Hauptpunkte des Gesprächs konzentrieren und klärende Fragen stellen. Du kannst diese Notizen in einem Notizbuch, einer Notizen-App auf Deinem Handy oder sogar als Sprachaufnahme festhalten, wenn Dein Arzt bzw. Deine Ärztin damit einverstanden ist.

4. Setze Dir ein Ziel
Setze Dir ein Ziel für das Gespräch. Was möchtest Du gemeinsam mit Deinem Arzt bzw. Deiner Ärztin erreichen?

  • Besser verstehen, ob die Symptome, die Du erlebst, von Deiner MS kommen

  • Bewerten, ob Deine MS-Behandlung noch Deinen Zielen entspricht

  • Die Auswirkungen der MS auf Deinen Alltag besprechen und bessere Wege finden, damit umzugehen

5. Nimm Dir jemanden als Unterstützung mit
Wenn Du Dich damit wohlfühlst, nimm jemanden zu Deinem Arzttermin mit. Ein Freund oder ein Angehöriger können Dir Sicherheit geben und auch in Deinem Namen sprechen, wenn Du das möchtest – manchmal bemerken andere vielleicht früher Veränderungen Deiner Symptome, die Dir selbst noch nicht aufgefallen sind. Hier [Link zum Artikel über Pflegepartner] findest Du weitere Möglichkeiten, wie Dich ein Freund / eine Freundin oder Angehörige/r unterstützen können.

Sprich offen über alle Veränderungen, die Du bemerkst – auch wenn sie Dir klein erscheinen. Denn: Deine MS kann sich auch dann weiterentwickeln, wenn Du keine neuen Schübe hast und Dein MRT keine neuen Läsionen zeigt. Diese schleichenden Veränderungen sind oft nur durch Deine Beobachtungen im Alltag erkennbar. Indem Du Deinem Arzt / Deiner Ärztin konkret beschreibst, was sich in Deinem Alltag verändert hat, hilfst Du ihm / ihr, ein vollständiges Bild [Link zur Seite „Eine neue Entwicklung bei MS“] Deiner MS zu bekommen – und rechtzeitig zu handeln, falls nötig.